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 Betreff des Beitrags: Haus Witten Kino: „Wer wenn nicht wir“ erzählt von Liebe un
BeitragVerfasst: 18. Mai 2011, 09:25 
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Haus Witten Kino: „Wer wenn nicht wir“ erzählt von Liebe und politischem Aufbruch

Witten. Das deutsche Filmdrama "Wer wenn nicht wir" von Regisseur Andres Veiel spielt in den frühen 60er Jahren in Deutschland. Noch ist das Land ruhig, doch Aufbruch liegt in der Luft. Auch Bernward Vesper, Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper, begehrt auf. Nachts hackt er wütende Sätze in die Schreibmaschine, die er der erstarrten Gesellschaft ins Gesicht schleudern will.
Als er auf Gudrun Ensslin trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte: bedingungslos, maßlos, bis über die Schmerzgrenze hinaus. Gemeinsam brechen sie auf, um die Welt zu erobern. Keine zehn Jahre später verliert sich Bernward auf Drogentrips im Wahnsinn und Gudrun verschreibt sich dem bewaffneten Untergrund. Für beide wird es kein Zurück mehr geben.
"Wer wenn nicht wir" erzählt von einer bedingungslosen Liebe, die untrennbar mit der Vorgeschichte des deutschen Terrorismus verbunden ist. In seinem ersten Spielfilm beleuchtet der preisgekrönte Dokumentarfilm-Regisseur Andres Veiel den Aufbruch einer Generation. Für die Hauptrollen stehen die Schauspieler August Diehl, Newcomerin Lena Lauzemis sowie Alexander Fehling vor der Kamera von Judith Kaufmann. Jenseits der abgedroschenen 68er-Klischees besinnt sich der Film zurück auf den Anfang und taucht tief ein in die entscheidenden Jahre der Bundesrepublik: die frühen 60er.
Das Kulturbüro Witten zeigt "Wer wenn nicht wir" am Donnerstag, 19. Mai um 18 und um 20.15 Uhr im Haus Witten, Ruhrstraße 86. Karten gibt es eine halbe Stunde vor Vorführungsbeginn für 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.


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Verfasst: 17. Mai 2012, 15:27 

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