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 Der Widerspenstigen Zähmung, 8.12. in Hamm 
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Beitrag Der Widerspenstigen Zähmung, 8.12. in Hamm
Der Widerspenstigen Zähmung, 8.12. in Hamm

"The Taming of the Shrew" ist eines der frühen Werke des großen englischen Dramatikers Shakespeare. Man geht davon aus, dass das Werk zwischen 1593 und 1594 erstmalig aufgeführt wurde. Veröffentlicht wurde es vermutlich erst rund 30 Jahre später: im sogenannten "First Folio" im Jahr 1623.
Jetzt hat sich Bernd Lafrenz der Shakespeareschen Komödie angenommen und bringt sie in seiner unnachahmlichen Art am Mittwoch, 8. Dezember, um 20 Uhr auf die Bühne im Kurhaus Bad Hamm.

Alles beginnt in einer Gastwirtschaft. Hier erzählt ein leicht angeheiterter Kesselflicker seiner Angebeteten eine Geschichte "mitten aus dem Leben", vom ewigen Kampf der beiden Geschlechter:
Lucentio, zum Studieren nach Padua gekommen, verliebt sich in die hübsche Bianca. Er möchte sie gern heiraten, doch ist er nicht der einzige Bewerber. Das ist aber nicht das größte Hindernis: Biancas Vater, der strenge Baptista Minola, will erst ihre ältere Schwester Katharina unter die Haube bringen. Doch die möglichen Interessenten schrecken vor Katharinas scharfer Zunge und ihrem Selbstbewusstsein zurück. Schließlich findet sich aber doch ein Bewerber - Petruchio, der sich als ebenbürtiger Gegner Katherinas entpuppt. Mit derben Umgangsformen, Wortwitz und Charme bringt er sie dazu, ihre Widerspenstigkeit schließlich abzulegen. Unter anderem erscheint er zu spät und mit zerrissenen Kleidern zur Hochzeit und schockiert damit die gesamte anwesende Gesellschaft. In der Zwischenzeit gelingt es Lucentio, Bianca zu erobern und mit ihr Verlobung zu feiern.

Shakespeare verwandelt mit diesem Werk die Bühne in ein Tollhaus, kein noch so pikantes Detail aus dem ewigen Mit- und Gegeneinander der Geschlechter wird dem Zuschauer dabei erspart. Und da seine Kunstfertigkeit beim Beschleunigen des Geschehens berüchtigt ist, kommt und geht immer irgendwer und zwischendurch werden Rollen, Kleider und Identitäten getauscht. Bis zu dem Punkt, an dem dieses eindrucksvolle Durcheinander von Figuren und Situationen vor dem Traualtar endet und sich alles - oh Wunder - aufs Schönste zusammenfügt. Aber Shakespeare ist nicht nur ein großartiger Theaterzampano, sondern auch ein Menschenfreund. Hinter all seinen Bosheiten, seinen Übertreibungen und der durchschlagenden Komik steckt eine enorme Sympathie für die Banalität des Lebens und des Liebens. In seinem Kosmos sind die Menschen weder groß noch golden. Sie sind im Gegenteil lächerlich und schwach, also sehr menschlich dem wirklichen Leben entliehen.

Der Freiburger Schauspieler Bernd Lafrenz ist ein echter "Dauerbrenner", der sich mit seinen fulminanten Shakespeare-Solos längst in die Herzen des Publikums gespielt hat. Mit seinem komödiantischen Temperament, einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik und mit eigenen Texten voller sprühender Phantasie und Originalität spielt er in ganz und gar eigener, urkomischer Manier sämtliche Rollen im Alleingang. "Der Widerspenstigen Zähmung" ist sein achtes Solo und damit sein jüngster Geniestreich. Alle Stücke, die er sich aussucht, hat er zuvor schon in anderen Inszenierungen erlebt - so auch die "Widerspenstige". Gerade diese Aufführung - Anfang der 1990er Jahre in Shakespeares Geburtsstadt Stratford-upon-Avon von der lokalen Royal Shakespeare Company inszeniert - hat Lafrenz noch in wacher Erinnerung. Dass er sich das Stück jetzt selbst vorgenommen hat, ist dem Mindener Theaterleiter Bertram Schulte zu verdanken, der ihn dazu "überredet" hat. Für die Regie zeichnet auch dieses Mal Abel Abouliten verantwortlich, ein Schüler Marcel Marceaus, mit dem Lafrenz bereits seit rund 20 Jahren zusammenarbeitet.

Quelle: Stadt Hamm

_________________
Viele Grüße
Schreiblady

Moderatorin für den Bereich Literatur


30. Nov 2010, 12:02
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