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 Schloss Ritzebüttel: Ausstellung „im:heimat:rausch“ 
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Beitrag Schloss Ritzebüttel: Ausstellung „im:heimat:rausch“
Schloss Ritzebüttel: Ausstellung „im:heimat:rausch“ - Eine Installation des Medienkünstlers Michael Weisser
Eröffnung am Sonntag, 10. April 2011, 16.00 Uhr, Schloss Ritzebüttel, Cuxhaven

Cuxhaven. Heimat ist das Thema der intermedialen Ausstellung im Schloss Ritzebüttel, die am Sonntag, 10. April, um 16.00 Uhr im Schloss Ritzebüttel eröffnet wird. Bis zum 24. Juni 2011 wird die subjektive Heimat-Interpretation des Künstlers Michaell Weisser gezeigt, der sich vorwiegend in neuen, digitalen Medien und Raumgestaltungen, sogenannten Installationen, ausdrückt.

Im Oktober des Jahres 1948 wurde Michael Weisser im damaligen Deichsende geboren und wuchs in Cuxhaven, in der Adolfstrasse 5, rund 50 Meter vom Döser Seedeich auf. Seine Kindheit verbrachte er im Mikrokosmos der Straße, des Deiches, der Deichkrone, der Deichwiese, der Strandpromenade und dem Band des Meeres, das sich in den Gezeiten von Ebbe und Flut stets verschob und das Watt mit seinem reichhaltigen Leben zur täglichen Entdeckung anbot. "Meine Heimat ist Erinnerung an Boden und Duft, an Jahreszeit und Wetter, an Stimmen, Eiskälte und Sonnenwärme, Wohlgefühl und Ängste, strenge und liebevolle Worte - meine Heimat ist ein Netz aus Düften, Geschmack, Bildern Geräuschen, Worten, sowie Sehnen und Süchten." so Michael Weisser.

"im:heimat:rausch" lautet daher aus gutem Grund der Titel seiner Ausstellung. Man steht mitten drin, ist umgeben von farbigen Pigmentdrucken im Format 1x1 Meter und von Objekten aus Seetang und Papier in Würfeln aus Acryl, auf weißen Podesten. Man wird angepustet von summenden Ventilatoren. Fahnen mit Textfragmenten auf einem Fond aus analogem Rauschen, werden sanft bewegt. Wenige Schritte weiter zeigt ein digitaler Bilderrahmen verblasste Kindheitsfotos aus der Strasse, vom Deich, am Meer - dazu ein poetischer Text, rezitiert von weiblicher Stimme. Der Besucher steht mitten drin, dreht sich um, sieht Strandgut, Seezeichen, Wellen-, Watt- und Sandstrukturen, Natur aber auch die Technik von Windrädern in Variationen, ein historisches Foto der Adolfstrasse in positiv und negativ. Weisser liegt sehr daran, seinen Heimat-Rausch komplex darzustellen, also auch Widersprüche als Lebensprinzip darzustellen.

Die medienübergreifende Installation "im:heimat:rausch" bildet den Auftakt einer Serie von Ausstellungen aus dem vielfältigen Werk des Künstlers, die über Bonn, Bremen, Trier wandert und im ZKM/Karlsruhe unter dem Titel "all:about:sehnsucht" ihren Abschluss findet.

Die Exponate der Ausstellung sind Teil eines großen Werkes, das 2008 vom renommierten ZKM/Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe "als ein exemplarisches Beispiel für Computerkultur in Deutschland" übernommen wurde. Michael Weisser ist damit der bislang einzige Künstler, dessen Gesamtwerk von derzeit rund eintausend Artefakten im ZKM für Forschung und Lehre seine bleibende "Heimat" gefunden hat.

Prof. Dr. Rolf Sachsse, einer der kompetentesten deutschen Medientheoretiker, führt aus: "Seit vier Jahrzehnten ist Michael Weisser einer der vielseitigsten Kreativen unserer Zeit; sein Werk changiert zwischen Kunst und Design, Computer generierten Images und Fotografie, Computer generierten Sounds und weltweit aufgenommenen Klängen, zwischen schnell geäußerten Statements und gedruckten Romanen, kurzfristigen Emanationen und unverrückbar fixierter Kunst am Bau. Schon früh stellten Zeitgenossen fest, dass für diese komplexe Arbeitsweise ein klassischer Begriff des Künstlers und der Schaffung von Kunstwerken nicht mehr zutrifft."


3. Apr 2011, 09:11
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